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Erfolgreich einen Online Shop erstellen: 7 entscheidende Trends

Erfolgreich einen Online Shop erstellen: 7 entscheidende Trends

Wenn Sie einen eigenen Online Shop erstellen wollen und nicht wissen, wie Sie Ihre Produkte im Internet vermarkten können, dann ist dieser Leitfaden genau der Richtige fĂŒr Sie!

Im Jahr 1995, war Amazon das erste Unternehmen, das einen Online Shop erstellte und sein erstes Buch online verkaufte. Heutzutage erreichen Online VerkĂ€ufe einen Wert von fast 600 Milliarden Euro weltweit. 

DarĂŒber hinaus werden die Zahlen weiter steigen, welches auf Faktoren wie die Etablierung von Smartphones, die relativ gĂŒnstigen Preise von Online Produkten und die Entwicklungen von neuen Technologien zurĂŒckzufĂŒhren ist. 

Wir stellen Ihnen die grĂ¶ĂŸten innovativen Technologien des Online Handels vor, welche Ihnen zu erhöhten Einnahmen und Differenzierung der Konkurrenz verhelfen kann. 

Index

1. Online VerkÀufe zu Zeiten von COVID-19

Statista Online EinkÀufe
E-Commerce-Einnahmen nach Jahr. Quelle: Statista

Viele Unternehmen wurden negativ von der Pandemie betroffen und haben jetzt den Drang sich zu verbessern. In einer Welt in der soziale bzw. physische Kontakte reduziert sind, kann die Erstellung eines Online Shops fĂŒr den Verkauf entscheidend sein. 

Einen Online Handel aufzubauen, bedeutet heutzutage auf den neuesten Stand der Technik zu sein, wobei die Implementierung von neuen Technologien zur Verbesserung des Nutzererlebnis Erfolg bedeutet.

Laut Bazaarvoice gaben 49% der Kunden weltweit an, dass Sie heute mehr online kaufen als vor der Pandemie. Zudem gaben nur 44% der Befragten an, dass sie konventionelle GeschĂ€fte fĂŒr ihren Einkauf bevorzugen. 

So werden sich Unternehmen derzeit bewusst, dass sie einen eigenen Online Shop erstellen sollten oder Ihren vorhanden Shop hinsichtlich der Benutzererfahrungen fĂŒr ihre Kunden verbessern sollten. Aktuelle Herausforderungen sind insbesondere die Effizienz der Lieferketten zu steigern und den Kunden ein realitĂ€tsnahes, einfach-zugĂ€ngliches Erlebnis zu ermöglichen. 

 

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2. Mobiles Shopping und WPAs

Laut Statista werden mehr als 60% der Online-VerkĂ€ufe ĂŒber mobile GerĂ€te abgewickelt. Bis zum Jahr 2021 soll es sich auf 71% erhöhen. So ist es notwendig, das Einkaufen via Smartphones als einen essentiellen Aspekt zu betrachten. Allerdings hat der Online Handel auf Smartphones einen weiteren Aspekt: Apps sind zwar bei Nutzern sehr beliebt, aber fĂŒr Online Shops nicht sehr erfolgreich. 

In diesem Sinne ist der Einsatz von PWA’s (Progessive Web App) die beste Lösung. PWA’s sind Webanwendungen, die einige besondere Funktionen bieten, wie die Anpassung an mobile Bildschirme, Möglichkeiten um Seiten offline zu laden und Push-Benachrichtigungen. Diese Funktionen ermöglichen eine benutzerfreundliche Website. Mit dieser Hilfe können Sie einfach Ihren Verkehr auf der Seite und die Konversionsrate erhöhen. 

 

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3. Multichannel Ansatz

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Einkauf via Laptop. Quelle: Unsplash

Hubspot definiert den Multichannel Ansatz als “die FĂ€higkeit, ein ĂŒbergangsloses und konsistentes Erlebnis ĂŒber alle KanĂ€le hinweg zu bieten und dabei die verschiedenen GerĂ€te zu berĂŒcksichtigen, die Verbraucher zur Interaktion mit Ihrem Unternehmen nutzen”. 

Durch die stĂ€ndige VerĂ€nderung des Markts und insbesondere der Kaufgewohnheiten wird die Notwendigkeit eines Multichannel Ansatzes bei der Erstellung eines Online Shops deutlich. 

Die grĂ¶ĂŸten VerĂ€nderungen finden in der sogenannten Generation Z statt. Ersten geben nur 9% der Generation Z an, dass sie Produkte in konventionellen GeschĂ€ften kaufen, was deutlich geringer als die vorherigen Generation ist. 

Außerdem tĂ€tigen sie den Großteil ihrer EinkĂ€ufe in sozialen Netzwerken, wie Instagram oder Snapchat. Sie achten weniger auf den physischen Kontakt mit den Artikeln und mehr auf Faktoren wie die Schnelligkeit der Lieferung und die Effizienz des Services. 

Jedes Marktsegment hat seine eigenen Gewohnheiten. Wenn Sie einen Online Shop erstellen, sollten Sie sich stetig bemĂŒhen, das bestmögliche Erlebnis zu bieten, indem Sie alle Ihnen zur VerfĂŒgung stehenden KanĂ€le berĂŒcksichtigen und der richtigen Zielgruppe zuweisen. Denken Sie daran, Daten zu sammeln, um Ihre Performance analysieren und Ihre Strategien weiterentwickeln zu können. 

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4. AI, Chatbots und Voice Commerce

KI (kĂŒnstliche Intelligenz) ist der IT-Bereich, der auf die Reproduktion menschlicher Gedanken ausgerichtet ist. Einige Beispiele fĂŒr KI Apps finden sich in Chatbots und im zunehmend populĂ€ren Trend der Sprachsuche wieder. Jedoch deckt KI alle Bereiche der Wirtschaft ab. Sie kann zur Automatisierung der Lieferkette, der Produktbeschreibungen, des Management von Werbekampagnen usw. verwendet werden. 

Einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre ist der Einsatz von Chatbots. Chatbots sind Roboter, die darauf abzielen, menschliche Callcenter zu ersetzen. Durch KI trĂ€gt jede einzelne Interaktion mit einem Kunden zur Verbesserung bei und erhöht die Effizienz von zukĂŒnftigen Kontakten. Große Marken, wie Amazon oder Google, verwenden diese bereits. Sie können auf Fragen antworten, Versandinformationen senden und Produkte vorschlagen, die im Interesse der Kunden sind. 

Im Hinblick auf innovative Verkaufsstrategien und Online Shops in der Zukunft, dĂŒrfen Sie den Voice Commerce nicht außer Acht lassen. Es wird geschĂ€tzt, dass bis 2021, 1,8 Milliarden Menschen Sprachsysteme fĂŒr den Kauf eines Produktes verwenden werden. Nehmen wir zum Beispiel den Amazon Echo Smart Speaker: Alleine im Jahr 2019 brachte Amazon 10 Millionen GerĂ€te auf dem Markt. 

Nachdem Smartphones derzeit als ein Muss fĂŒr den elektronischen Handel angesehen werden, wird die Sprachsuche der nĂ€chste wichtige Schritt fĂŒr ein Unternehmen sein. DarĂŒber hinaus wird der B2B Sektor am meisten davon profitieren, da Produkte standardisiert sind und Unternehmen nicht jedes Mal vor einem Kauf die Produkte visuell bewerten mĂŒssen.

 

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5. Augmented Reality 

Augmented Reality App
Augmented Reality App. Quelle: Unsplash

Zu COVID-19 Zeiten wird das Unternehmen, welches das beste Einkaufserlebnis bieten kann, auch das erfolgreichste sein. In diesem Sinne kann der Einsatz von Augmented Reality (AR) eine wesentliche Rolle spielen. Mit AR Apps können mithilfe von mobilen GerĂ€ten oder Kameras virtuelle Objekte in der RealitĂ€t visualisiert werden. 

In der Welt des Online-Handels existieren verschiedene Anwendungen von Augmented Reality; Sie können einige Objekte im Raum visualisieren, wie z.B. ein MöbelstĂŒcke oder verschiedene Looks an sich selbst, wie z.B in einem KosmetikgeschĂ€ft. Das heißt Sie können die Erfahrungen fĂŒr jeden Nutzer entsprechend seinem Geschmack und seinen Interessen anpassen. 

Einige Marken haben diese FunktionalitĂ€ten bereits implementiert. Mit Sephora können Sie zum Beispiel verschiedene Arten von Make-up fĂŒr Ihr Gesicht testen, ggf. auf Ihre Kleidung abstimmen und den Kauf unkompliziert abschließen. Die App Tap Painter ermöglicht Ihnen verschiedene Farben an den WĂ€nden ihres Hauses zu visualisieren, um die passendste auszuwĂ€hlen. 

 

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6. Kognitives Lieferketten-Management-System

Eine Website oder App fĂŒr einen Online Shop zu erstellen reicht fĂŒr den Erfolg alleine nicht aus. Es ist wichtig, effizient auf Bestellungen reagieren zu können, was eine schnelle und automatische Lieferkette erfordert. 

CSCMS ist ein System der Bestands- und Ressourcenverwaltung, welches auf Daten und KI basiert. Es ist in der Lage, den Umfang der Produktionen an die Anzahl der Bestellungen anzupassen. Dies geschieht mithilfe der Analyse einiger Faktoren, wie beispielsweise die Menge der Nachfrage auf dem Markt. 

Der General-VizeprĂ€sident fĂŒr Industriestrategien bei JDA, Fred Baumann, sagte “Unternehmen können nicht lĂ€nger einen historisch-statistischen Ansatz fĂŒr die Nachfrageströme verwenden, um einen Sinn fĂŒr die Entwicklung der Zukunft zu bekommen. Kognitive Lieferketten sind in der Lage, Daten in Echtzeit zu erfassen, Implikationen und Kompromisse zu verstehen; sie werden die Wettbewerbsdifferenzierung auf die nĂ€chste Stufe treiben.”

Dies fĂŒhrt zu weniger Risiko fĂŒr Unternehmen, verbessert Daten und Leistung und erhöht die Transparenz.

7. Einfache und schnelle Abwicklung 

Wenn Sie online etwas verkaufen möchten, sollten Sie wissen, dass der komplizierteste Moment eines Kaufs der aller letzte ist: die Kaufabwicklung. Vielleicht verzeichnen sich hohe Besucherzahlen auf Ihrer Website, jedoch eine niedrige Anzahl an tatsĂ€chlichen VerkĂ€ufen. Das bedeutet, dass die meisten Besucher den Kaufprozess nicht abschließen und aus verschiedenen GrĂŒnden Ihre Website frĂŒher verlassen. 

Um diese Probleme zu reduzieren, gibt es einige hilfreiche Methoden. Zuerst sollte der Nutzer die Produkte im Warenkorb immer direkt Ă€ndern können. Die Leute tendieren stark dazu ihre Meinung zu Ă€ndern, was die endgĂŒltige Entscheidung stark beeinflussen kann. Auch sollte Ihre Website fĂŒr Smartphone-Bildschirme optimiert werden, da die Abbruchrate von Warenkörben auf mobilen GerĂ€ten deutlich höher ist. 

Außerdem ist es ratsam den Einkaufsprozess immer in der gleichen Reihenfolge zu strukturieren (Warenkorb, Versandinformation, Versandmethode, Zahlung, BestĂ€tigung). 

Geben Sie Ihren Kunden schließlich die Möglichkeit, als “Gast” einkaufen zu können, ohne sich registrieren zu mĂŒssen. Und vergessen Sie nicht, am Ende des Kaufs eine BestĂ€tigungs-E-Mail zu senden! 

Fazit

Heutzutage ist es nicht genug einen Online Handel mit einer einfachen Auflistungen an Produkten aufzubauen. Sie mĂŒssen Faktoren berĂŒcksichtigen, wie die Benutzererfahrung und die Implementierung neuer Technologien. Die oben genannten Punkte gehören derzeit zu den populĂ€rsten Trends, in kleinen als auch in großen Unternehmen. 

Dazu wurde geschĂ€tzt, dass COVID-19 die digitale Transformation  in Unternehmen um 6 Jahre beschleunigen wird. Worauf warten Sie also noch? Lassen Sie sich nicht von Ihren Konkurrenten ĂŒberholen! 

Wenn Sie erwĂ€gen, einen Online Shop zu eröffnen oder zu optimieren, kontaktieren Sie Yeeply. Wir werden ein zertifiziertes Team finden, das Ihren BedĂŒrfnissen entspricht! 

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