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Julian Jänicke in App Entwicklung

App entwickeln: 8 Optimierungsschritte für Deine Mobile App

Als Experten für die Entwicklung mobiler Anwendungen haben wir von Yeeply zahlreiche Projekte begleitet, die spannende und erfolgreiche Apps als Ergebnis hervorbrachten. Leider gibt es aber immer wieder Apps, die erste Erfolge in den App Stores verbuchen können und später in der Versenkung verschwinden. Unseren Kunden bieten wir immer an, uns um die fortlaufende Optimierung der Mobile Apps zu kümmern. Diese Optimierung ist ein komplizierter und dynamischer Prozess. Jedoch ist er unabdingbar, will man als Anbieter einer App langfristig erfolgreich sein.

App entwickeln: 8 Optimierungsschritte für Deine Mobile App

Es gibt viele Möglichkeiten, den Erfolg einer App zu unterstützen. Wir möchten Euch die einfachsten und gleichzeitig wichtigsten vorstellen. Wer diese grundlegenden Hinweise nicht befolgen möchte, der wird vor großen Schwierigkeiten stehen, wenn er sich auf dem hart umkämpften mobilen Markt durchsetzen möchte.

Optimierungen beim App Erstellen

1. Anpassung an neue Versionen der Betriebssysteme

Dies ist sicher eine der offensichtlichsten und verständlichsten Optimierungsschritte beim App Entwickeln. Selbstverständlich muss die Anwendung zu jeder Zeit up-to-date sein. Ist die Anwendung nicht auf dem neuesten Stand der Technik, kann man gut beobachten, wie die Download- und Userzahlen rasant sinken.

Die Anpassungen, die Google und Apple für ihre OS regelmäßig durchführen, sind immer rechtzeitig angekündigt und meistens bedeuten sie nicht allzu viel Arbeit bei den einzelnen Apps. Allerdings müssen wir immer im Blick behalten, welche Funktionen unserer App wir anpassen müssen. Außerdem können neue Möglichkeiten in den OS bedeuten, dass wir unsere Funktionen verbessern können.

Insbesondere bei Android muss darüber hinaus beachtet werden, dass es eine große Bandbreite an Bildschirmgrößen gibt. Da die Produktpalette wächst, müssen wir auch schauen, ob die App von allen Geräten richtig dargestellt werden kann. Nun kommt noch der Trend mit Wearables hinzu. Wenn sich unsere App für diese kleinen Geräte eignet, müssen wir höchstwahrscheinlich sogar ein ganz eigenes Design entwickeln.

2. Fehler und Bugs korrigieren

Daran denkt fast jeder unserer Kunden und sie machen sich zurecht viele Gedanken darüber, wie Bugs beseitigt werden, wenn die App erst einmal entwickelt ist. Der Grund, warum alle diesen Punkt im Blick haben, ist sehr offensichtlich: Jede App kennt dieses Problem. Selbst so große Anbieter wie Facebook hatten anfangs mit Bugs zu kämpfen.

Eine App Entwicklung wird von Menschen durchgeführt und kein Mensch ist perfekt. Viele Fehler treten erst nach einigen Monaten das erste Mal auf.

Dabei ist der häufigste Fehler, zu denken, kleine Bugs, die selten auftreten, seien nicht so wichtig für den Erfolg. Insbesondere die kleinen Bugs stören den User und können einfach beseitigt werden. Die User Experience ist maßgeblich davon abhängig, dass vor allem die kleinen Bugs schnell beseitigt werden. Eine App, die regelmäßig hinsichtlich Bugs gewartet wird, hat signifikant geringere Deletezahlen.

3. Anpassung an neue Trends im App Design

Dieser Schritt ist schon eher komplex und schwierig. Wir von Yeeply empfehlen unseren Kunden eine Anpassung des App Design lediglich bei den großen Updates durchzuführen. Man wird immer Optimierungspotentiale im Design erkennen, weil es stark von der Mode und dem subjektiven Geschmack des Einzelnen abhängt. Doch das Design einer App hat einen extrem großen Wiedererkennungswert und macht aus Eurer App eine Marke. Wenn das Design umgekrempelt wird, muss der User sich erstmal daran gewöhnen, auch wenn es viel besser sein mag.

Allerdings erkennt jeder, der sich in der Welt der Mobile Apps auskennt, die sich schnell und heftig verändernden Trends im App Design. Von Zeit zu Zeit ist es elementar, das Design der App anzupassen, damit die User die Anwendung als modern empfinden. Auch wenn Dein Service seit fünf Jahren erfolgreich genutzt wird, heißt das nicht, dass die App immer im gleichen Design erscheinen muss, in welchem Du vor Jahren Deine App entwickeln lassen hast.

4. Optimierung der Effizienz der App

Oft versucht man jeden einzelnen Screen der App perfekt zu editieren und zu optimieren. Viel zu oft wird aber dabei vergessen, den Flow und die Usability der gesamten Anwendung im Auge zu behalten. Für die UX ist es allerdings elementar, dass die Führung des Users durch die App optimal geplant und durchgesetzt ist.

Wir müssen uns von Zeit zu Zeit zwingen, mit etwas Abstand auf das Gesamtbild zu schauen und zu erkennen, an welchen Stellen für den User Probleme auftauchen könnten. Als Beispiel für Probleme, die oftmals nicht erkannt werden, kann die Registrierung der User herhalten. Was bringt es Euch, wenn die einzelnen Screens perfekt in Szene gesetzt werden, wenn die Registrierung so lange dauert, dass kein User die App nutzt? Wie immer beim Testen kann es hilfreich sein, gemeinsam im Team die App durchzugehen und Meinungen zu sammeln und zu diskutieren.

5. Implementierung neuer Funktionen

In einigen Branchen funktioniert ein Business jahrzehntelang. Doch häufig muss ein Geschäft sich wandeln und immer wieder neu erfinden, wenn es langfristig Erfolg haben möchte. Besonders in der digitalen Welt wandeln sich Angebot und Nachfrage sehr dynamisch und von allen digitalen Angeboten sind Mobile Apps wohl die Produkte, deren Evolution am schnellsten verläuft.

Daher muss ein Anbieter einer mobilen Anwendung seine eigene App immer wieder kritisch überprüfen: Welche Funktionen werden gut angenommen? Welche Bereiche werden nicht besucht? An welcher Stelle gibt es Optimierungspotential?

Ergänze und verbessere die Funktionen Deiner App von Zeit zu Zeit. So erhöht sich die Loyalität der User und neue Zielgruppen können eingefangen werden.

6. Analyse und Optimierung der User Experience

Wir haben diesen Punkt bereits angesprochen. Allerdings ist die UX so bedeutend, dass wir ihr einen eigenen Punkt widmen möchten.

App entwickeln

Es kann sein, dass Deine Idee bahnbrechend ist und Dein Businessmodel alle Investoren überzeugt. Vielleicht ist Dein Marketing auch so erfolgreich, dass Du schnell tausende von Downloads generieren kannst. Doch trotzdem kriegt Deine App keine guten Bewertungen und die User verschwinden schnell wieder. Was ist passiert? Häufig liegt das in einer schlechten User Experience begründet.

An dieser Stelle ist man gut beraten, einen Experten für App Design aufzusuchen. Heute sind diese Experten teilweise so spezialisiert, dass sich einige Profis lediglich mit der UX von Mobile Apps befassen. Diese Designer sind darin geübt, sich in die Köpfe von Usern hineinzudenken und besitzen die technischen Fähigkeiten, die perfekten Lösungen zu finden.

Oft reicht schon eine kleine Änderung im Ablauf der App. Manchmal muss die Anwendung aber auch komplett redesigned werden. Dies ist relativ kostenintensiv. Aber Du solltest nicht vergessen, dass alle Investitionen ohne diese Überarbeitung umsonst waren.

7. Reduktion oder Ausweitung der Funktionen

Viele Apps wurden aus Kostengründen nicht mit allen denkbaren Funktionen ausgestattet. Zum Beispiel können in einem Mobile Game weitere Spielmodi implementiert werden. Oder in einer Event-App werden mehr Kategorien angezeigt. Insbesondere wenn Deine App schon erste Erfolge verzeichnet, kannst Du darüber nachdenken, ob Du Dein Angebot ausweiten kannst. Doch auch wenig erfolgreiche Apps können die Userzahlen häufig steigern, wenn ein zusätzliches Angebot geschaffen wird.

Andererseits existieren auch erstaunlich viele Apps, die zwar gute Funktionen liefern, die aber mit unterschiedlichen Möglichkeiten komplett überladen sind. Das führt dazu, dass eine Funktion mit viel Potential im schlimmsten Fall von den Usern nicht, oder zu spät entdeckt wird und die User die Freude an der App verlieren. Manchmal lohnt es sich, sich auf das zu konzentrieren, was die eigene App wirklich gut kann. So verliert man vielleicht einige User, aber die eigentliche Zielgruppe springt viel eher auf die App an.

8. Definition einer klaren Strategie

Die Analyse des eigenen Produkts ist für Anbieter jeder Branche ein elementarer Arbeitsschritt. Für Mobile Apps stehen uns viele kostenlose oder –günstige Tools zur Verfügung, um genau zu analysieren, wie viele User vorhanden aktiv sind, welcher Zielgruppe sie angehören und welche Aktionen sie in der App tätigen.

Die gewonnenen Informationen machen es erst möglich, Optimierungen zu planen und zu kalkulieren. Man ist schlecht beraten, wenn man planlos anfängt, an einer App herumzubasteln. Eigentlich ist das auch der häufigste Fehler in der Entwicklung einer Mobile App.

Es ist unmöglich eine erfolgreiche App zu entwickeln, wenn nicht alle Teile perfekt durchgeplant sind. Die Entwicklung von Mobile Apps, was auch die Optimierung einer veröffentlichten App mit einschließt, ist ein Business, welches unprofessionellen Akteuren keinen Platz bietet. Bei der Planung und Umsetzung einer Strategie kann man sich allerdings Hilfe holen.

Dies sind unsere Tipps für die Optimierung einer Mobile App. Generell ist festzuhalten, dass diese Schritte von jedem Anbieter berücksichtigt werden sollten und die Liste nicht vollständig ist. Keine Mobile App ist perfekt und jede App benötigt eine fortwährende Pflege.

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