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Julian Jänicke in App Entwicklung

App erstellen für Touristen: 5 Tipps

Man kann eine noch so gute Mobile App erstellen – wenn die Funktionen der App nicht zu der Zielgruppe passen, wird man keinen nachhaltigen Erfolg haben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, kurzfristig viele Downloads zu generieren. Hierzu zählen natürlich eine qualitativ hochwertige App Entwicklung und ein tolles Design mit funktionierenden UX und UI. Aber auch Marketing mit einer guten ASO, Techniken wie Push-Benachrichtigungen und strategische Partnerschaften mit großen Unternehmen. Aber wenn die einzelnen Funktionen nicht zu den Anforderungen der User an die Mobile App passen, wird man ein grundlegendes Element für den langfristigen Erfolg der App – die Loyalität des Users – nicht erreichen können.

Insbesondere Apps für die Tourismus-Branche sind stark von der Loyalität der User abhängig. Viele Entwicklungen in diesem Bereich sind sehr teuer und der Anbieter möchte, dass der User die App nicht nur einmalig, sondern langfristig und vor allem häufig nutzt. Wie wir das erreichen können, unabhängig von den Unterschieden zwischen Android und iOS, soll Gegenstand unseres heutigen Artikels sein.

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Spezifische Tourismus App erstellen

Typische Beispiele für Tourismus Apps sind Anwendungen, die den Freizeitspaß im Sommer unterstützen sollen. So spezialisiert sich die Wetter App iPLaya auf das aktuelle Wetter an spanischen Stränden, wohingegen die Anwendung iMedJelly die aktuelle Konzentration von Quallen an den Stränden Barcelonas auflistet. Ein Problem ist die Begrenzung der Nutzungszeit, da die App vermutlich hauptsächlich zwischen April und September genutzt wird. Dies muss bei der Planung eines solchen Projekts berücksichtigt werden.

Solch spezifische Apps können es schwierig machen, die Entwicklungskosten wieder einzuspielen. Denn für die Frage, wie viel eine App Entwicklung kosten wird, spielt die Größe der Zielgruppe erst einmal keine Rolle. Man kann versuchen, die Anwendung zu erweitern, um die Reichweite zu erhöhen. Beispielsweise könnten alle südeuropäischen Wetterdaten erfasst werden. Oder man führt nicht das Quallenaufkommen auf, sondern berichtet über die Häufigkeit von Moskitos, die auf der ganzen Welt vorkommen.

Die Entwicklung von Tourismus Apps kann sehr lukrativ sein, weil die potentielle Zielgruppe aus einem zahlungsfreudigen Publikum besteht. Aber man sollte einige Tipps bei der Entwicklung berücksichtigen, um eine effiziente Strategie aufzustellen. Anhand des Beispiels einer erfolgreichen Tourismus App erklären wir die wichtigsten Erfolgsfaktoren:

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1. Unabhängig von der Saison: Natürlich ist für die überwiegende Mehrheit der Sommer die Hauptreisezeit. Doch auch in den anderen Jahreszeiten werden Urlaube gebucht. Man denke nur einmal an die riesigen Umsätze von Wintersportgebieten oder von Anbietern für Individualreisen, die immer größer werden. Nimmt man beispielsweise Tourismus-Apps für Navigation, so wird die Anwendung höchstwahrscheinlich das ganze Jahr über genutzt.

2. Offline-Modus: Bei vielen Projekten stellen wir unseren Kunden die Frage, ob die App auch im Offline-Modus verfügbar sein muss. Für einige Mobile Apps ist das unwichtig: Apps für das Online-Banking z.B. werden vermutlich fast nie ohne Internetverbindung verwendet. Ganz gegensätzlich verhält es sich bei Apps für Touristen. Sehr viele Touristen trennen die Internetverbindung auf den mobilen Geräten, wenn sie ins Ausland reisen, um Roaming-Gebühren zu sparen. Läuft eine App nicht offline, so wird sie kaum genutzt. Tripwolf hat einen guten Offline-Modus. Ein anderes Beispiel ist Tripadvisor, bei der man einzelne Regionen herunterladen kann, um sie offline abzurufen. Beachte, dass viele Touristen einmal am Tag im Hotel das WIFI nutzen. Oft besteht also lediglich keine ununterbrochene Verbindung zum Internet.

3. Sprachen: Dieses Thema spielt automatisch eine große Rolle für Touristen, da viele Reisen in fremde Länder führen. Es ist immer von Vorteil, wenn die User in der App ihre Muttersprache nutzen können. Noch besser ist es, wenn Sie bei der Kommunikation im Zielland unterstützt werden. Beispielsweise können Städte- oder Straßennamen sowohl in der Muttersprache als auch in der Sprache des Aufenthaltslandes genannt werden. Oder die Anwendung liest fremde Namen vor.

4. Bilder, Videos usw.: Audiovisuelle Eindrücke haben einen sehr großen Einfluss auf das Empfinden von Menschen. Bei Touristen ist dies im Besonderen der Fall. Viele Reisende mögen es, Fotos oder Videos zu machen und Bauwerke und Naturphänomene optisch auf sich wirken zu lassen. Eine mobile Anwendung kann also punkten, indem sie dieses Bedürfnis befriedigt. Hierbei ist die App von Yelp ein schönes Beispiel. Die User können Bildmaterial bearbeiten und selbst hinzufügen. Hier sind auch Funktionen mit Spiele Charakter eine gute Option, die Loyalität der User zu steigern.

5. Geolocation: Die Funktion der Geolocation steht im Widerspruch zu unserem Hinweis zum Offline-Modus. Trotzdem ist es ein Pluspunkt für Apps im Tourismus-Sektor auch diesen Service anzubieten. Vor allem bei Zielgruppen, die sehr jung und internetaffin sind, kann sich Geolocation lohnen. Beispielsweise Städtereisende, die lediglich 2-4 Tage in einer fremden Stadt unterwegs sind, bewegen sich viel und sind darauf angewiesen, keine Zeit für die Suche nach einen guten Restaurant zu verschwenden. Städtereisende haben auch häufiger eine Internetverbindung auf dem Smartphone, weil einige große Städte bereits kostenlose Hotspots im ganzen Stadtgebiet einrichten, oder weil sich die Reisenden häufig in Malls und Restaurants aufhalten, die ebenfalls ein frei zugängliches WIFI anbieten.

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