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Die Trends 2016 im Mobile App Design

Wir haben uns in unserem Blog bereits hĂ€ufiger mit den Trends im App Design befasst. Da unser Arbeitsumfeld aber sehr dynamisch ist und wir ein Faible fĂŒr alles Neue haben, möchten wir direkt die Folge erweitern und die aktuellsten Trends diskutieren. In diesem Jahr ist in der Mobile Welt vieles geprĂ€gt durch neue Devices wie Wearables und die Spekulationen um neue Versionen der großen OS. An dieser Stelle möchten wir aber eine Ebene tiefer gehen und schauen, worauf der Designer von Mobile Apps achten sollte.

Einige Projekte die wir betreuen wurden schon vor einigen Monaten geplant und die Kunden basteln an ihren Mockups und Sketches seit Jahren. Umso wichtiger, dass jedes Projekt regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft wird und an neue Begebenheiten angepasst wird. Verschlaft nie die neuen App Trends!

Die Bedeutung des Designs

Ein super Beispiel um sich die Bedeutung von Design fĂŒr Mobile Apps zu vergegenwĂ€rtigen ist das große Google. Obwohl uneingeschrĂ€nkt MarktfĂŒhrer erfinden sich Global Player wie big G hĂ€ufig zumindest teilweise neu, weil sie erkennen, wie bedeutend ein aktuelles Design fĂŒr User ist. So hat Google erst kĂŒrzlich alle seine App Icons an moderne Standards angepasst.

Die Änderungen im Design sind hĂ€ufig eine Ursache fĂŒr einen Imagewandel fĂŒr ganz Unternehmen. Sehr einfach kann man eine Marketingkampagne mit einem neuen Design einleiten und dem User suggerieren, es erwarteten ihn massig tolle Neuerungen – obwohl im Grunde nur das Erscheinungsbild etwas renoviert wurde. Google zum Beispiel hat das Icon seines eigenen Stores Google Play sehr viel moderner, heller und simpler gestaltet. Auch die anderen Google Apps erscheinen heute in einem simplen aber modernen Design und enthalten alle ein charakteristisches Element: Sie beinhalten alle dreieckige Formen. Dieses einfache Prinzip sorgt fĂŒr einen Wiedererkennungswert und lĂ€sst das Imperium auch in den Köpfen der User stetig wachsen.

Neue Trends im App Design

“Wenn etwas funktioniert, sollte man es nicht Ă€ndern!” Das hören wir oft, wenn wir Kunden empfehlen, ein Design zu ĂŒberarbeiten. Was bei GummibĂ€rchen einen wahren Kern hat, ist auf eine Mobile App angewandt eine sehr gefĂ€hrliche Einstellung! Kaum etwas Ă€ndert sich heute so schnell wie die Trends bei mobile Technologien. Und eine App, die heute erfolgreich und auf dem neuesten Stand ist, kann mit einer neuen Version eines OS oder auch durch eine Konkurrenz-App morgen schon altmodisch und unbrauchbar sein.

Trends kommen und gehen. Aber unsere App ist keine Schlaghose! Wir können nicht darauf warten, dass die User unser Design irgendwann wieder gut finden. Wir mĂŒssen die App an die BedĂŒrfnisse des Marktes anpassen, weil man ansonsten sehr schnell unwiderruflich weg vom Fenster sein wird. Heute spielen vor allem die folgenden Trends eine wichtige Rolle.

1. Einfaches Farbschema

Bereits seit einiger Zeit lĂ€sst sich beobachten, dass der Trend fĂŒr die Farbgebung innerhalb von Mobile Apps weg von sehr starken und grellen Farben und hin zu gedeckteren und ruhigeren Farben geht. Der Grund ist vor allem die sich Ă€ndernde Zielgruppe. Der durchschnittliche User einer App ist nicht mehr 16-20 Jahre alt und will nur Mobile Games konsumieren. Immer hĂ€ufiger erwarten User vor allem SeriositĂ€t und Sicherheit von Anwendungen. Farben können besser als alles andere dem User sofort ein GefĂŒhl vermitteln. Daher eignen sich seriösere Farben oft gut fĂŒr Mobile Apps.

app design farbpalette

App Design – Farbpalette

2. Eine innovative Usability

Dies ist einer der wichtigsten Trend. Hier kann der Designer in unseren Augen  am ehesten beweisen, dass er mehr drauf hat, als seine Kollegen. Es geht darum, die Usability quasi neu zu erfinden. Es existieren viele Apps, die ein Ă€hnlichen Aufbau, den gleichen Work through besitzen und auch dieselben Interaktionen vom User erfordern. Neue Lösungen zu finden, die eine optimierte UX und ein super UI ermöglichen, ist eine große Herausforderung.

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3. Augenmerk auf den Kontext

Eine App ist natĂŒrlich seit jeher immer in einem Kontext zu betrachten. Auch das Design muss viele Punkte beachten. So muss das App Design zur Zielgruppe, zum allgemeinen Inhalt, zum Markt und auch zur Situation passen, in der die App verwendet wird. Kurz gesagt: Das Design muss immer als Teil einer Umwelt betrachtet werden.

Bei Mobile Apps ist vor allem auf den letzten der aufgezĂ€hlten Punkte zu achten. Wo und wann ein User die App öffnet, determiniert ein gutes App Design mehr als alles andere. Beispiel: Eine App, die die Abfahrzeiten im ÖPNV mitteilt, wird fast ausschließlich unterwegs verwendet und der User wird meist nur eine Hand zur VerfĂŒgung haben. Der Designer sollte also darauf achten, dass alles so angeordnet ist, dass man die App bequem einhĂ€ndig verwenden kann. Ein Strategiespiel hingegen wird fast nur in Situationen verwendet, in denen sich der User Zeit nehmen kann und sich auf das Spiel konzentrieren kann. Außerdem wird wahrscheinlich viel hĂ€ufiger auch das Tablet verwendet und nicht unbedingt das Smartphone. Folglich ist der Designer viel freier in der Gestaltung und kann den Usern auch komplexere Interaktionen abverlangen.

Heute hat der User eine enorme Erwartungshaltung an die Usability. Dies zu beachten ist der große Unterschied zwischen einem Designentwurf eines Laien und dem von vorne bis hinten durchgeplante App Design eines Profis!

4. Flat design vs. Skeuomorphismus

Flat design, oder wie Google es nennt material design, bedeutet, dass in mehreren Schichten das Design “aufgetragen“ ist. Dies gibt der App ein eher technisches und kĂŒhles Aussehen. Im Gegensatz zu diesem sehr geometrischen Vorgehen kann man Skeuomorphismus betrachten. Bei dieser Art zu designen versucht man natĂŒrliche Formen und Farben nachzuahmen, weil sie dem User ein vertrautes Bild und GefĂŒhl vermitteln. So werden zum Beispiel Schatten und Lichteffekte, aber auch Bewegungen und Handlungen natĂŒrlichen Situationen entnommen.

Das Neue im App Design ist jedoch, die beiden Stile zu verschmelzen. Es wird die natĂŒrliche Gestaltung in die Logik des flat designs implementiert. Bei erfahrenen UX-Designern erkennt man wundervolle Lösungen, die eine extrem gute User Experience und eine elegante Usability kreieren.

5. Typografie

In den letzten Jahren haben sowohl Google als auch Apple ihre Betriebssysteme derart optimiert, das Quellen flĂŒssiger, skalierbarer und lesbarer zu machen.

screenshot einer app

App Design – Typografie

Bei dem Thema Typografie beim App Design trifft man oft auf die Intention, eine möglichst ansehnliche und schöne Gestaltung zu schaffen. Doch wenn wir uns in Erinnerung rufen, wie unterschiedliche die Bildschirme der EndgerĂ€te sind, fĂŒr die wir programmieren, dann erkennen wir leicht, dass das Ziel beim Designen der Schrift vor allem die UX sein muss. Die Typografie sollte dem Kontext angepasst sein, aber vor allem immer und in jeder Situation gut erkennbar sein. Kleines Beispiel: Egal wie toll und innovativ ein Element gestaltet ist – wenn es unten rechts genau in der Ecke eingepflegt ist, werden es alle RechtshĂ€nder ĂŒbersehen!

Dies waren einige der Trends, die im App Design in den letzten sechs Monaten eine große Rolle in der Welt der Designer gespielt haben. Wir sind gespannt darauf, zu erfahren, welche Dinge sich in diesem Jahr noch ergeben.

Proyecto Diseño

Verfasst von

Yeeply
Yeeply

Yeeply ist eine Premium-Plattform, die sich auf die Entwicklung von Mobile Games und individuellen Websites spezialisiert hat. Seit 2012 vertrauen uns unsere Kunden die Entwicklung ihrer Projekte an, und wir arbeiten mit den besten zertifizierten Profis auf technischer Ebene: Entwickler von Mobile Games oder Web-Freelancer, große Softwareunternehmen und fĂŒhrende Agenturen. Erstellen einer App oder einer Website war noch nie so schnell, zuverlĂ€ssig und sicher wie mit Yeeply! Veröffentlichen Sie Ihr Softwareprojekt auf Yeeply und lassen Sie sich von unserem Team durch den Prozess begleiten.