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Interview mit Fernando Rodriguez: App Entwicklung in Android und iOS

Bei Yeeply hatten wir die Möglichkeit, mit Fernando Rodriguez zu sprechen und ein Interview fĂŒr unseren Blog ĂŒber die App Programmierung und ĂŒber Informationen in diesem Sektor zu machen. Er hat uns wichtige Antworten zu unseren Fragen in diesem Sektor gegeben.

Ana Mocholi: FĂŒr den Anfang erzĂ€hlen Sie uns etwas ĂŒber sich selber
 Wer ist Fernando Rodriguez? Und wie sind sie bis hierher gekommen?

Fernando Rodriguez: Ich bin Programmierer und GrĂŒnder und Instruktor in Agbo, wo wir Kurse ĂŒber iOS, Android und die Entwicklung von Apps geben, online und in Klassen. Außerdem bin ich Instruktor auf der Big Nerd Ranch und Mentor fĂŒr das Programm Talentum von Telefonica. Meine Ausbildung war rein zufĂ€llig und ĂŒberraschenderweise gefĂ€llt er mir sehr. Ich such immer noch das perfekte Gleichgewicht zwischen der Programmierung und der Zeit die ich fĂŒr meine Schulungen benötige.

foto von fernando rodriguez

Ana Mocholi: Als Entwickler, wie sehen Sie den Sektor der mobilen App Programmierung? Hat die Entwicklung von Apps eine Zukunft oder ist die Technologie eine Eintagsfliege?

Fernando Rodriguez: Jede Technologie ist eine Eintagsfliege und in unserem Markt dauern nur wenige Sachen mehr als zehn Jahre an. Ich denke, wir sind immer noch am Anfang eines neuen Zyklus, einer der mit dem PC begann und mit MS-DOS. Wir benutzen immer mehr GerÀte, anstatt eines das unser Leben und die Kommunikation zentralisiert.

Mit der Generalisierung der Tablets und Smartphones, genauso wie mit der neuen Peripherie wie wearables, der Google Brille, Oculus usw. machen sie mit dem PC das gleiche, was er mit dem Mainframe gemacht hat. Es gibt Apps fĂŒr eine lange Zeit, diese werden sogar das Interface der meist benutzten Internetseiten ablösen. Heutzutage benutzen fast alle Facebook, das jetzt auch durch eine App. Es ist eine Tendenz die nur noch wachsen kann.

Ana Mocholi: Aus Ihrer Erfahrung, was ist das rentabelste System fĂŒr die Entwicklung von Apps? Welches hat die meiste Kraft und Wichtigkeit? Ist es das gleiche?

Fernando Rodriguez:  Es steht außer Frage, das iOS das rentabelste ist und mit dem jeder Entwickler oder jedes Start up Unternehmen anfangen sollte. Paul Graham von YCombinator sagt dazu, dass jedes Start up in diesem Moment irgendeine iOS Komponente haben sollte, um darĂŒber nachzudenken, in dieses zu investieren. In einem Interview mit Phil um Libin, CEO von Evernote, geht es darum welche die rentabelsten Segmente in seinem Unternehmen sind. Phil sagt, das die unrentabelsten Benutzer von der Web App kommen und die rentabelsten und treuesten von der OSX (Mac) Seite kommen. UnabhĂ€ngig davon ist die Niche die den „biggest bang for the buck“ (die grĂ¶ĂŸte Kapitalrendite bietet) iOS. Alle anderen bleiben mittelmĂ€ĂŸig.

Wenn iOS den Preis fĂŒr die RentabilitĂ€t einnimmt, gehört Android die schiere Kraft. Ohne Frage, dass Bild von dem enormen Markt der keinen Wert hat fĂŒr Leute die programmieren, fĂ€ngt sich an zu Ă€ndern. Android wĂ€chst sehr und das auch außerhalb des Sektor der Smartphones und Tablets, hin zu den digitalen Kameras, Television und anderen GerĂ€ten. Überraschenderweise macht Android genau das, was die anfĂ€nglichen Ziele von Java waren: eine universelle Sprache fĂŒr alternative GerĂ€te zum Desktop zu sein. Die zehnte wird der Gewinner sein?

Heutzutage denke ich, ist es lebenswichtig mit iOS anzufangen und wenn die App erfolgreich ist, es auf Android zu portieren. DafĂŒr muss man mit der Multiplattform im Kopf anfangen und die Architektur die diese Aufgabe erfĂŒllt, wie zum Beispiel Dropbox gemacht hat.

Ana Mocholi: In deinem tÀglichen Leben, benutzt du tÀglich mobile Anwendungen, egal ob es dein Smartphone oder Internet ist? Wenn ja, welche?

Fernando Rodriguez: Ich bin harter iPhone Benutzer, aber nicht so mit dem iPad. In erster Linie, weil mein dreijĂ€hriger Sohn es gekidnappt hat und es grundsĂ€tzlich dazu benutzt um Clan oder andere infantile Spiele damit zu spielen. Die Apps, die ich meisten benutzte sind Facebook, Twitter, E-Mail, Linkedln, Evernote, Kindle, eBay, Skype, WhatsApp, HackerNode (Hacker News Client) und Trello. Am meisten hat mich die Benutzung von Kindle ĂŒberrascht, ich hĂ€tte nie gedacht, das ich mich daran gewöhne im iPhone zu lesen, aber heute lese ich am meisten dort.

verschiedene apps

Ana Mocholi: Im Bezug auf die Ausbildung, wo sollte jemand anfangen der die Entwicklung von Apps lernen möchte?

Fernando Rodriguez: Ich wĂŒrde wegen der Einfachheit und der RentabilitĂ€t mit iOS anfangen und spĂ€ter mit Android weitermachen. Das vitale in beiden FĂ€llen, ist mit einer soliden Base anzufangen, speziell mit der richtigen Architektur in den Apps. Es ist etwas, das wenn es nicht von Anfang an richtig gemacht wurde, spĂ€ter viel Zeit kostet und Platz fĂŒr defiziente Resultate bietet. Mit der richtigen Basis kann jedes Projekt ohne Angst angegangen werden.

Ana Mocholi: In der ökonomischen Konjunktur und der schweren Arbeitsmarktsituation, empfehlen Sie einem Entwickler in verschiedenen Umfeldern programmieren zu können oder besser sich darauf zu spezialisieren der Beste in einer Programmiersprache zu sein?

Fernando Rodriguez: Es ist vital beide, iOS sowie auch Android zu kennen. Es ist nicht möglich Spezialist in einer Sache werden zu wollen. Kein Unternehmen wird den besten einer Technologie unter Vertrag nehmen, wenn er nichts von all den anderen Sachen weiß.

Um Erfolg zu haben als Entwickler von mobilen Anwendungen, muss man iOS Kenntnisse haben, was Objective C und heutzutage Swift und Android (Java) einschließt. Es ist nicht so schwer wie es scheint, die Konzepte Ă€hneln sich sehr. Die Plage verschiedene Sprachen kennen zu können ist nicht so schlimm, da sich beide sehr Ă€hneln und die ganze Syntax auf C Fundamenten basiert.

Ich wĂŒrde sogar sagen, das man auch ĂŒber das Cloud Computing und MBaas (Mobile Back Ends as Service) Bescheid wissen muss, sowie ĂŒber Azure oder Parse. Die OberflĂ€chen dieser Systeme sind normalerweise sehr einfach. Was ich öfters spĂŒre, ist, dass es auch wichtig ist C++ auf einem unteren Level zu können, um einfachen Code zwischen iOS und Android (Benutzung von ObjectiveC++ y NDK, oder) bilden zu können. Es ist wichtig, das nicht aus den Augen zu verlieren, woran uns DropBox erinnert. NatĂŒrlich ist das alles fĂŒr einen Professionellen. Wenn fĂŒr Sie Apps ein Hobby sind,  sind sie absolut damit bedient eine Multiplattform wie Corona zu beherrschen, das ist dann absolut ausreichend.

Ana Mocholi: In Bezug auf unabhĂ€ngige Entwickler (Freelance oder UnternehmensgrĂŒnder), was sind die Vorteile oder Nachteile nicht auf den RĂŒckhalt eines großen Unternehmens zurĂŒckgreifen zu können?

Fernando Rodriguez: Es hĂ€ngt von Ihrem Ziel ab. Möchten Sie Apps als Hobby machen, ist es als Freiberufler am besten. Nun wenn sie aber wirklich kompetieren wollen in dem App Store, ist es vital auf ein Team zurĂŒckgreifen zu können. Der Markt der Entwicklung von Apps ist außergewöhnlich kompetitiv. Auf der Höhe zu sein, bedarf viel Arbeit außer Code schreiben zu können. Es ist nicht wichtig, wie gut ihre App ist, wenn sie nicht preisgĂŒnstig ist. Es ist nicht wichtig, wie schön ihrer App ist, wenn sie keiner kennt. Es ist nicht wichtig, wie viele Benutzer ihrer App nĂŒtzen, wenn sie kein GeschĂ€ftsmodell haben.

Design, Marketing und Finanzierung werden viel Zeit benötigen, vielmehr als Sie benötigen um zu programmieren. Wenn Sie es Lieben zu programmieren, suchen Sie sich Partner auf der Reise, die so begeistert sind fĂŒr die anderen Aufgaben, wie Sie fĂŒr die Programmierung. Zum Guten oder zum Schlechten, die Zeiten der EinzelgĂ€nger sind vorbei.

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