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Manuel in Mobile Marketing

Leitfaden Mobile Marketing in Apps: User akquirieren (Teil 1)

Du besitzt die beste, schönste und innovativste App der Kategorie? Dann hast Du den ersten Schritt zu einer erfolgreichen App bereits getan. Aber halt auch nur den ersten! Denn jede Anwendung benötigt eine sorgfältig geplante Vermarktung, um User dazu zu bewegen, die App herunterzuladen. Erst Mobile Marketing macht eine App zu einem Projekt, welches die hohen Entwicklungskosten wieder einspielt. Nur so können wir mit einer tollen Mobile App auch Geld verdienen.

Der wichtigste ist immer, die Stärken des eigenen Produkts zu kennen und die Schwächen auszumerzen. Nur eine perfekt funktionierende Anwendung sollte angepriesen werden. Denn die Vermarktung kann zwar User akquirieren, aber nur wenn die App auch einwandfrei läuft, bleiben die User unserer App treu. Wenn Deine App dafür bereit ist, solltest Du unbedingt in das Mobile Marketing investieren. Wir zeigen Euch im ersten Teil unseres Leitfadens, worauf es bei der Vermarktung einer mobilen Anwendung ankommt.

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Allerdings möchten wir klarstellen, dass die Möglichkeiten von Mobile Marketing unendlich sind. Wenn wir Euch also Techniken aufzählen, so ist die Liste selbstverständlich nie vollständig.

Wie viel Mobile Marketing brauche ich?

Jede Mobile App ist einzigartig. Daher sind die passenden Werkzeuge für die Vermarktung der App auch nicht immer dieselben. Leider existiert nicht die eine richtige Methode im Marketing. Das heißt, dass für eine bestimmte App die richtige Strategie entwickelt werden muss. Aber wenn Du einen Kanal gefunden hast, der gut zu Deiner Anwendung passt, heißt das keineswegs, dass Du nicht auch noch andere Plattformen finden kannst, auf denen Du Deine App vorstellen kannst.

Alle Werkzeuge sind darauf ausgelegt, aus einem See von potentiellen Kunden möglichst präzise die herauszufischen, die an dem Produkt interessiert sein könnten. Einerseits können wir also versuchen, den besten Köder zu benutzen, also möglichst präzise die Zielgruppe anzusprechen. Auf der anderen Seite sollten wir aber auch immer in Betracht ziehen, ob wir nicht mehr Angeln auswerfen können, sprich mehrere Werkzeuge verwenden.

Kann ich auch zu viel werben?

Es ist natürlich sehr bedeutsam, verschiedene Werkzeuge zu testen und zu schauen, ob sie sich lohnen. Auf einigen Plattformen wird das Publikum vielleicht gar nicht reagieren. Auf anderen springen viele Leute auf die Werbemaßnahmen an, weil sie vielleicht besser zur Zielgruppe passen. Trotzdem sollten auf diesen Plattformen die Nutzer nicht komplett überschwemmt werden mit der Werbung für ein einziges Produkt.

Auch deshalb ist es wichtig, verschiedene Orte zu finden, an denen man seine Werbung schalten kann. So sind die Rezipienten auf einer Plattform nicht zu schnell gesättigt. Wichtig ist vor allem, immer wieder nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Es können neue Kanäle entstehen. Und eine gut geplante Marketingstrategie ist nicht auf ewig die passende.

Im Folgenden stellen wir Euch ein paar der angesprochenen Kanäle vor. Ihr solltet aber immer überlegen, ob in Eurem Fall die eine oder andere Plattform nicht dazu geeignet ist, um Eure Zielgruppe zu erreichen.

Welche Konzepte gibt es?

Erst einmal ist es wichtig, die verschiedenen grundlegenden Konzepte des Mobile Marketings zu kennen:

  • CPI – Cost-per-Impression: Abrechnung der Kosten für die Anzeige nach Webseitenaufrufen.
  • CPC – Cost-per-Click: Der Werbende zahlt immer dann, wenn ein User auf die Anzeige klickt.
  • CPM – Cost-per-Mille: Der Werbende zahlt einen Betrag für 1000 Seitenaufrufe.

Eines wird aber deutlich: Wenn wir möchten, dass User unsere App kennenlernen, müssen wir dafür zahlen. Und jede Seite, die Werbung von Dritten zeigt, hat ihre eigenen Preise. Also ist hier eine Recherche vonnöten, um herauszufinden, welcher Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wie bereits beschrieben, ist dies jedoch gut angelegtes Geld. Denn jeder Klick und jeder Download verbessert den App-Rang unserer Anwendung.

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Welche Anzeigentypen gibt es?

Wir unterteilen Werbeanzeigen in incentive und not-incentive. Incentive bedeutet, dass ein bestimmter Anreiz geschaffen wird, um den User dazu zu bewegen, auf eine Anzeige zu klicken. Not-incentive heißt, dass dieser Anreiz nicht künstlich geschaffen wird. Die Anzeige muss an sich attraktiv genug sein, um eine Aktion auszulösen.

Not-incentive Anzeigen

Der traffic, der durch diese Anzeigen generiert wird, wird „organisch“ genannt, da die User aus wirklichem Interesse an dem Produkt auf die Anzeige reagieren. Ihnen wird nichts weiter versprochen, als lediglich das beworbene Produkt. In unserem Fall ist es eine Mobile App, die einen User interessiert und somit heruntergeladen wird. Beispiele für diese Art von Anzeigen sind:

  • Banner
  • Videoanzeigen
  • Anzeigen in sozialen Netzwerken
  • Cross-Promotion
  • App-Discovery

Vorteile: Die User, die die Anzeige anklicken, interessieren sich für das Produkt und sind damit potentielle Kunden. Es fehlt nicht mehr viel, um sie vom Download zu überzeugen, da die Aufmerksamkeit bereits auf die App gelenkt wurde. Die Klicks sind somit von hoher Qualität, denn sie werden zu einem relativ großen Anteil zu realen Kunden. Die Investition in diese Anzeigen wird relativ wahrscheinlich rentabel.

Nachteile: Not-incentive Anzeigen sind verhältnismäßig teuer. Trotzdem sind sie für jede Marketingstrategie unbedingt zu empfehlen, weil sie die effektivsten Anzeigen sind.

Incentive Anzeigen

Bei dieser Form des Mobile Marketing versprechen wir dem User etwas, wenn er die Anzeige anklickt. Oft werden zum Beispiel in Mobile Games fiktive Währungen verwendet, damit der Spieler sich Items oder „Extra-Leben“ kaufen kann. Wir können dem User zum Beispiel versprechen, ihm eine gewisse Menge des Geldes zu schenken, wenn er dafür auf die Werbung klickt. Beispiele für diese Art von Anzeigen sind:

  • Wall Ads
  • Video Ads

Vorteile: Der große Vorteil der incentive Anzeigen ist die Geschwindigkeit, mit der Klicks oder Downloads generiert werden können. Ein weiterer Vorteil ist der Preis. Im Allgemeinen sind diese Anzeigen viel billiger als die not-incentive.

Nachteile: Eine überwältigende Mehrheit der User, die auf unsere Anzeige klickt, ist nicht an dem Produkt interessiert. Viele möchten einfach die Belohnung erhalten und verlassen die Seite des Werbetreibenden sofort wieder. Auch wenn die User unsere App herunterladen, um die Belohnung zu erhalten, werden sie sie sehr häufig sogleich wieder löschen. Incentive Anzeigen lohnen sich nur in Ausnahmefällen und mit ausgeklügelten Strategien, die die Belohnung an weitere Bedingungen knüpfen.

Auch wenn der Erfolg von Mobile Marketing mit vielen Eventualitäten verbunden ist, ist es existentiell, sich mit dem Thema eingehend zu beschäftigen. Wir hoffen, dass Ihr durch den ersten Teil unseres Leitfadens etwas lernen konntet und freuen uns darauf, Euch im zweiten Teil die einzelnen Arten der Anzeigen genauer vorzustellen. Bis bald!

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