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Die Vermarktung der Mobile App: Zwölf Konzepte

Die Entwicklung einer Mobile App ist eine mehr oder weniger kostenintensive Investition. Die Rendite der Investition ist vor allem vom GeschÀftsmodell abhÀngig. Wir stellen Ihnen die 12 besten Konzepte vor.

Der Markt fĂŒr mobile Anwendungen befindet sich in einem permanenten Wandel. Diese Dynamik sorgt dafĂŒr, dass immer neue Möglichkeiten entstehen, um mit Apps Geld zu verdienen. Diese verschiedenen GeschĂ€ftsmodelle mĂŒssen dem App Entwickler bekannt sein, da jede Form einer Anwendung und jede Branche unterschiedliche Anforderungen an die Anwendung stellen, die vermarktet werden soll. Auch und vor allem das Marketing muss genau geplant sein, damit eine App zum Erfolg wird und die Investition rentabel ist.

Zurzeit existieren zahlreichen Wege, eine Mobile App zu vermarkten. Grob lassen sie sich in zwei verschiedene Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen Anwendungen, fĂŒr die die User Geld zahlen mĂŒssen, um sie herunterladen zu können. Auf der anderen Seite befinden sie die Apps, die gratis heruntergeladen werden können.

Welche Form besser zu einer bestimmten App passt, hĂ€ngt von vielen Variablen ab. Beispielsweise spielt die Zielgruppe eine gewichtige Rolle. Aber auch der Bekanntheitsgrad des Herstellers ist bedeutend: Wenn ein weltbekanntes Konsolenspiel in ein Mobile Game verwandelt wird, werden treue Gamer vermutlich eher bereit sein, fĂŒr den Download zu zahlen, als wenn ein Startup ein vollkommen neues Spiel entwickelt. Insgesamt sollte beachtet werden, dass die Downloadzahlen bei kostenlosen Anwendungen tendenziell grĂ¶ĂŸer sind, als bei kostenpflichtigen Apps. Allerdings muss bei einer Gratis-App die Investitionssumme auf kreativere und indirektere Weise eingespielt werden, als wenn man mit dem Download sofort Geld verdient.

gruene maennchen tragen smartphone mit eurozeichen obendrauf

Die 12 erfolgreichsten GeschĂ€ftsmodelle fĂŒr Mobile Apps:

  1. Marke stĂ€rken: Dieses Modell wird hĂ€ufig von Unternehmen genutzt. Es besteht aus einem komplett kostenlosen Service fĂŒr die Kunden. Es steht nicht im Vordergrund, Geld mit dem Download zu verdienen, sondern die Investition indirekt durch einen Imagegewinn und die Gewinnung neuer Kunden zu finanzieren.
  2. Service: Unternehmen benutzen hauptsĂ€chlich dieses GeschĂ€ftsmodell. Auch hier ist die App komplett kostenlos. Mit der Anwendung stellt ein Unternehmen dem Kunden seine Produkte oder Dienstleistungen einfacher zur VerfĂŒgung. Z.B. werden die ZugĂ€nglichkeit und die VerfĂŒgbarkeit verbessert oder das Angebot wird attraktiver dargeboten.
  3. Werbung: Viele Anwendungen finanzieren sich ĂŒber Werbung Dritter innerhalb der Mobile App. Das Herunterladen und die Benutzung der Anwendung sind kostenlos. Durch die Erhöhung der Anzahl der Klicks (CPC) oder der Anzeigen (CPI/CPM) wird der Ertrag gesteigert. Vorsicht! Störende Werbung verĂ€rgert den User.
  4. In-App KĂ€ufe: Ein sehr hĂ€ufiges Konzept bei Mobile Games. Der Download ist kostenlos. Aber innerhalb der App können kostenpflichtige Upgrades gekauft werden. Beispiele fĂŒr Upgrades sind Premiumversionen ohne Werbung, zusĂ€tzliche Optionen oder Funktionen oder virtuelle Guthaben. Die investierten Ressourcen fließen oft wieder zurĂŒck. Allerdings kann dies einige Zeit dauern.
  5. Datensammlung: Wenn die App berechtigt ist, auf Daten aus dem mobilen GerÀt zuzugreifen, kann mit den Informationen Geld verdient werden. Die App selbst ist kostenlos. Die Daten der Anwender werden an entsprechende Unternehmen verkauft. Hier ist das Einhalten juristischer Bestimmungen dringend zu empfehlen!
  6. M-Commerce: Elektronischer Handel auf mobilen EndgerĂ€ten. Eine kostenlose Anwendung, die als Kanal fĂŒr den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verwendet wird. Der Gewinn besteht aus dem Verkauf des eigentlichen Produkts.
  7. Großes Publikum: Bei diesem GeschĂ€ftsmodell steht die Userzahl im Vordergrund. Nutzen sehr viele Menschen eine kostenlose Anwendung, kann das große Publikum zu hohen Werbeeinnahmen oder Gewinnen aus der Datenweitergabe fĂŒhren. Das bekannteste Beispiel hierfĂŒr ist Facebook.
  8. Provision: Das Herunterladen ist kostenlos. Die Einnahmen werden durch Provisionen fĂŒr VerkĂ€ufe erzielt. In der eigenen App wird fĂŒr fremde kostenpflichtige Apps geworben. Die Vermittlung wird vergĂŒtet.
  9. Testversion: Das Herunterladen dieser App ist zwar kostenlos, aber nach einiger Zeit muss fĂŒr die Anwendung gezahlt werden, wenn der Benutzer sie weiterhin nutzen möchte.
  10. Niedriger Preis: Der Download der App kostet einen relativ geringen Betrag wie 0,99€. Das Ziel sind hohe Downloadzahlen zu einem niedrigen Preis, um ĂŒber die Masse einen hohen Umsatz zu erreichen. Die Investition wird eher langfristig rentabel.
  11. Hoher Preis: Dieses GeschĂ€ftsmodell birgt ein hohes Risiko. Wenn eine sehr klar definierte, potente Zielgruppe vorliegt, kann durch eine geringe Downloadzahl zu einem hohen Preis ein Gewinn erzielt werden. Die Kalkulation des Preises muss sorgfĂ€ltig durchgefĂŒhrt werden.
  12. Selbstbedarf: Hier geht es bei der Entwicklung einer App lediglich darum, eigene BedĂŒrfnisse zu stillen. Einnahmen werden nicht erzielt. Es gibt viele (eher gĂŒnstig entwickelte) Android Apps, die nur zum Eigenbedarf entwickelt wurden. Aber auch Apps, die große Firmen nur fĂŒr ihre eigene Administration entwickeln, sind denkbar. Beispiele hierfĂŒr sind Apps zur Arbeitszeiterfassung oder geschlossene Chats.

Proyecto Marketing

Verfasst von

Yeeply
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