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Was sind Native, Web und Hybride Applikationen?

Was sind Native, Web und Hybride Applikationen?

Es gibt drei verschiedene App-Typen: Native, Web und Hybride Applikationen. In diesem Artikel erklĂ€ren wir, wie diese funktionieren und vor allem wie sie entsprechend Ihren BedĂŒrfnissen entwickelt werden können.

Im Internet sind viele Definitionen und AbkĂŒrzungen fĂŒr das Wort “Applikation” (oder kurz: App) zu finden. Der Einfachheit halber verstehen wir im Folgenden unter dem Begriff “App” eine computerbasierte Anwendung, welche fĂŒr die Nutzung auf Smartphones, Tablets und anderen mobilen EndgerĂ€ten konzipiert wurde.

Bevor es an die Entwicklung einer mobilen Anwendung geht, ist es wichtig, darĂŒber nachzudenken, auf welchem Betriebssystem die App funktionieren sollte – so z. B. Android oder iOS.

Heutzutage nutzen Smartphone Besitzer tĂ€glich verschiedene Arten von Applikationen. Viele davon sind bereits standardmĂ€ĂŸig installiert, andere mĂŒssen ĂŒber verschiedene Stores manuell gefunden und heruntergeladen werden. Doch lassen Sie uns etwas tiefer einsteigen.

 

iphone liegt neben kaffee und macbook auf einem tisch
iPhone und MacBook. Quelle: Unsplash

Was sind native Apps?

Eine native App ist eine Anwendung, die entwickelt wurde, um auf einer bestimmten Plattform oder einem bestimmten EndgerÀt zu arbeiten. Aus diesem Grund können native Apps mit den auf der jeweiligen Plattform installierten Betriebssystemfunktionen interagieren und diese nutzen.

Die meistgenutzten Betriebssysteme fĂŒr Apps sind Android und iOS. Wenn Sie wollen, dass ihre App die höchstmögliche Anzahl an Nutzern erreicht, kann es eine strategische Entscheidung sein, eine App fĂŒr mehr als nur ein Betriebssystem zu entwickeln.

Jedes Betriebssystem besitzt eine eigene Programmiersprache. Damit Ihre Anwendung ordnungsgemĂ€ĂŸ funktioniert, sollte die Entwicklung nativ sein. Das bedeutet die Programmierung sollte in der Sprache des entsprechenden Betriebssystems erfolgen.

So werden bspw. Android-Anwendungen in Java und iOS-Anwendungen in Swift Sprache programmiert.

Vorteile nativer Applikationen

  • Native Apps funktionieren am besten. Weil sie fĂŒr eine bestimmte Plattform konzipiert und optimiert wurden, weisen solche Apps ein hohes Leistungslevel auf.
  • Native Apps sind sicherer. Im Vergleich zu Web-Anwendungen, welche sich auf unterschiedliche Browser und Technologien wie JavaScript, HTML5 und CSS stĂŒtzen, ist die Entwicklung einer nativen App ein guter Weg, um den Nutzern einen zuverlĂ€ssigen Schutz Ihrer Daten zu garantieren.
  • Native Apps bieten eine bessere UI. Sie beziehen sich auf die Schnittstellen der Betriebssysteme ihrer GerĂ€te, damit sie wie ein Teil des GerĂ€ts aussehen und funktionieren. Da die App an gewisse UI-Standards fĂŒr jede Plattform gebunden ist, ermöglicht sie eine OberflĂ€che anzubieten, die Nutzern bereits bekannt ist.
  • Native Apps arbeiten mit integrierten Funktionen der EndgerĂ€te. Dies bedeutet, dass native Anwendungen direkten Zugang zu GerĂ€tefunktionen wie bspw. GPS, Mikrofon, Kamera usw. haben. Außerdem ist es möglich, Push-Benachrichtigungen zu verschicken.
  • Native Apps haben weniger Bugs wĂ€hrend der Entwicklung. Bei der nativen App-Entwicklung, ist die Wahrscheinlichkeit von Bugs geringer, da man sich nicht auf plattformĂŒbergreifende Tools bezieht.
  • In den meisten FĂ€llen können native Apps offline verwendet werden. Es ist daher nicht notwendig, eine stĂ€ndige Internetverbindung zu haben.

Nachteile nativer Applikationen

  • Ein Nachteil nativer Applikationen könnten die Kosten sein. Wie zuvor erwĂ€hnt, muss jede Anwendung fĂŒr ein bestimmtes Betriebssystem entwickelt werden. Wenn Sie möchten, dass ihre App in Android UND iOS funktioniert, mĂŒssen zwei separate Apps entwickelt werden.
  • Die Kosten fĂŒr die App Wartung und Updates sind bei nativen Apps höher, insbesondere, wenn mehrere mobile Plattformen unterstĂŒtzt werden.

 

mann haelt iphone mit vielen apps in der hand
Ein iPhone mit vielen Applikationen. Quelle: Unsplash

Was sind Web-Apps?

Eine Web App ist eine Anwendung, die auf beliebigen EndgerÀten oder Browsern funktioniert. Darum wird die App unabhÀngig vom Betriebssystem programmiert. Im Gegensatz zu einer nativen App, ist es möglich mit einer einzigen App auf mehreren EndgerÀten zu arbeiten.

Web-Apps werden mit Programmiersprachen wie HTML und CSS geschrieben. Sie laufen im eigenen Webbrowser eines GerĂ€tes ĂŒber eine URL.

Es ist nicht notwendig eine Web-App aus dem App Store herunterzuladen und zu installieren. Bekannte Beispiele sind die VerknĂŒpfungen zu Safari in iOS und die VerknĂŒpfung zu Google Chrome in Android.

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Vorteile von Web-Apps

  • Web-Apps haben niedrigere Entwicklungskosten. Da der Code fĂŒr die plattformĂŒbergreifende Entwicklung genutzt werden kann, spart dies Zeit und Geld.
  • Web-Apps sind einfacher zu warten. Dies liegt daran, dass sie ĂŒber mehrere Plattformen hinweg eine gemeinsame Codebasis haben.
  • Web-Apps mĂŒssen nicht von App-MarktplĂ€tzen genehmigt werden. Entwickler mĂŒssen ihre App nicht zur Genehmigung an einen App Store senden. Sie können jederzeit und in beliebiger Form veröffentlicht werden.
  • Webs-Apps erfordern keine Updates durch den Nutzer. Die Benutzer mĂŒssen keine Updates herunterladen und installieren, da beim Zugriff auf die Web-App immer die neueste Version angezeigt wird.

Nachteile von Web-Apps

  • Web-Apps haben einen eingeschrĂ€nkten Zugriff auf GerĂ€tefunktionen. Sie haben nicht den gleichen Zugriff wie beispielsweise native Apps.
  • Web-Apps können höhere Kosten verursachen. Diejenigen, die mehrere Browser unterstĂŒtzen, mĂŒssen separat programmiert und gewartet werden.
  • Web-Apps sind fĂŒr Benutzer schwieriger zu finden. Dies liegt daran, dass sie in keinem App Store systematisch aufgefĂŒhrt sind, was das Auffinden neuer Web-Apps erschwert.
  • Web-Apps können eine geringere Sicherheit haben. Da sie nicht offiziell von einem App Store genehmigt werden mĂŒssen, kann den Benutzern keine vollstĂ€ndige Sicherheit garantiert werden. – Web-Apps mĂŒssen mit dem Internet verbunden sein, um zu funktionieren.
  • Web-Apps mĂŒssen mit dem Internet verbunden sein, um zu funktionieren.

 

google startseite in smartphone geoeffnet
Google auf einem Smartphone. Quelle: Unsplash

Was sind hybride Apps?

Eine hybride App kombiniert die besten Elemente von nativen und Web-Apps. Sie werden wie eine native App installiert, aber es ist eigentlich eine Web-App innerhalb des EndgerÀts.

Hybride Apps werden in den gĂ€ngigsten Sprachen fĂŒr die Web-App Entwicklung, wie z.B. HTML und CSS, programmiert. Dies bedeutet, dass sie auf verschiedenen Plattformen verwendet werden können.

Obwohl sie in der Sprache der Webanwendung entwickelt wurden, haben sie die gleiche FÀhigkeit wie native Apps, sich an verschiedene GerÀte wie ein Tablet, Smartphone usw. anzupassen.

Vorteile hybrider Apps

  • Hybride Apps mĂŒssen nur eine Codebasis verwalten. Im Gegensatz zu nativen Apps, mĂŒssen nicht zwei separate Apps fĂŒr Android und iOS entwickelt werden. Stattdessen kann der Entwickler eine App erstellen, die auf beiden Betriebssystemen ausgefĂŒhrt werden kann.
  • Durch die Entwicklung einer hybriden App können Sie Zeit und Geld sparen. Da der Entwickler nur eine Codebasis verwalten muss, ist fĂŒr die Erstellung der App wahrscheinlich nur die HĂ€lfte der Zeit und des Aufwands erforderlich. Außerdem sind Hybrid-Entwickler hĂ€ufig kostengĂŒnstiger als Entwickler fĂŒr native Apps.
  • Hybride Apps lassen sich leichter auf eine andere Plattform skalieren. Sobald die App auf einer Plattform ausgefĂŒhrt werden kann, ist es leicht, sie auch auf einer anderen Plattform zu starten.
  • Hybride Apps haben Zugriff auf GerĂ€tefunktionen. Genau wie native Apps, können sie auf Funktionen wie GPS, Kamera usw. zugreifen.
  • Hybride Apps benötigen keine Internetverbindung, um zu funktionieren.

Nachteile hybrider Apps

  • Hybride Apps mĂŒssen auf jeder Plattform ordnungsgemĂ€ĂŸ ausgefĂŒhrt werden. Wenn man so nah wie möglich an die “native Benutzererfahrung” kommen möchte, benötigt man eine qualitativ hochwertige, Cross-Platform App Entwicklung.
  • Hybride Apps können nicht allen Nutzern das vollkommene UX-Erlebnis bieten. Android und iOS-Nutzer neigen zu einer hohen LoyalitĂ€t zu ihrer Plattform. Mit der Entwicklung einer hybriden App, ist es unmöglich, beide Nutzertypen vollstĂ€ndig zufriedenzustellen, da die User Experience im Vergleich zu nativen Apps immer geringfĂŒgige Unterschiede aufweist.

 

schwarzes iPhone auf einem Tisch mit vielen Applikationen
iPhone mit vielen Applikationen. Quelle: Unsplash

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